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18.10.22:29
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Tag 291 - Häme gegen die Grünen

Ich wollte zur Wahl 2017 auf Facebook aus vielen Gründen gar nix schreiben, aber diese drei Gedanken werde ich nach der endgültigen Emtscheidung, dass es die Grünen im kommenden Nationalrat nicht mehr geben wird, morgen doch unbedingt loswerden wollen.
1. Wir können und sollen darüber diskutieren, welche Fehler die Grünen allein im Jahr 2017 personell, strukturell oder auch inhaltlich gemacht haben, und welche Lehren sie daraus ziehen müssen. Aber dass diese Partei nicht nur in aller Härte abgestraft wurde, sondern in den kommenden fünf (?) Jahren als oppositionelle Kraft des Anstands de facto nicht im Parlament vertreten sein wird, halte ich im Sinne Österreichs demokratiepolitisch mindestens für fatal.
2. Zahlreiche Grün-WählerInnen dachten, es sei am Ende egal, ob ihre Partei fünf, sechs oder sieben Prozent bekommt, daher gaben sie Christian Kern als Unterstützung für das vermeintliche Duell mit Sebastian Kurz ihre Stimme. Diese (strategische) Idee war für das Adieu der Grünen wohl wesentlich entscheidender als es die leidige Causa Pilz je hätte sein können. Die SPÖ darf deshalb bei ihrem aktuellen Machtpoker profitieren - von einer Zuspitzung, die in Wahrheit nie eine war. Tja, Gerechtigkeit ist keine politische Kategorie. Aber ich finde es in höchstem Maße unverdient, dass so viele Aktivisten, die sich seit Jahr und Tag unermüdlich gegen Menschenverachtung und Entsolidarisierung stark machen, nun zuschauen müssen, wie sich populistische Zündler, selbstgefällige Recken oder Überzeugungssöldner Marke Lugar im Parlament breiter denn je machen.
3. Die Kübel voller Hohn, Häme und hassvoller Genugtuung, die vielerorts seit dem vergangenen Sonntag auch von Medien über den Grünen entleert werden, empfinde ich in Sprache und Inhalt nicht nur traurig und bedrückend. Sondern vor allem gefährlich. Ich habe das Gefühl, wir müssen in Zukunft wachsamer als je zuvor sein.

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17.10.21:49
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Tag 290 - Minderheitsregierung?

Natürlich kursieren in den sozialen Netzwerken längst die Ministerlisten des Schreckens einer schwarzblauen Regierung. Was an der Liste einer rotblauen Regierung weniger schrecklich sein sollte, erschließt sich mir jedoch nicht. Ich finde alleine den Gedanken an einen Sozialminister Kickl so gruselig, dass ich in diesen Augenblicken beim Tippen schon zittrig werde. Als gegeben können wir jedenfalls erachten, dass der Außenminister ganz sicher nicht Harald Vilimsky heißen wird. Nicht nur, weil der den Beweis, dass er für ein solches Amt denkbar ungeeignet ist, seit Jahren mit famoser Zuverlässigkeit erbringt. Und nicht nur, weil die ÖVP dieses wichtige Ministerium unmittelbar vor Übernahme des EU-Vorsitzes nie und nimmer einem blauen Europa-Skekptiker und Le Pen-Adoranten überlassen würde. Sondern de facto deshalb, weil der Bundespräsident einen FPÖ-Außenminister, egal, wie der heißen mag, garantiert nicht angeloben würde. Das weiß Kurz, das weiß seine Partei. Schlimm genug, wenn H. C. Strache den Posten des Innenministers seit Tagen für sich reklamiert und sogar als Koalitionsbedingung formuliert. Nur zur Erinnerung: Das ist jener Mann, der einst bei so genannten Wehrsportübungen ... aber lassen wir das. Ich glaube ja mittlerweile, dass sich Sebastian Kurz weder die Roten noch die Blauen als Partner antun kann und wird. Und vielleicht kommt ja doch alles ganz anders. Dann nämlich, wenn die neue Nummer 1 tatsächlich einen neuen - und vor allem angekündigten - Stil wagt und vielleicht für eine echte innenpolitische Überraschung sorgt. Nämlich mit dem Versuch einer Minderheitsregierung. Dafür gäbe es gute Gründe, und an die rotblaue Alternative würde dann erst recht niemand glauben. Denn selbst im Falle eines Scheiterns müsste die ÖVP nur glaubhaft publizieren, dass es an den bösen anderen gelegen sei und sie lediglich mehr Stimmen brauche. Dass sie einen solchen Aufruf als PR-Feuerwerk inszenieren könnte, das hat sie in diesem Wahlkampf eindeutig bewiesen. Spannend wäre das Experiment jedenfalls. Und zutrauen würde ich es Kurz sowieso. Denn er muss jetzt liefern. Und "more of the same" kann er sich nach seiner Stimmenfang-Strategie ganz sicher nicht erlauben.

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16.10.22:48
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Tag 289 - oe24-Quatsch-TV

Ich bin ja grundsätzlich ein großer Freund von #kobuk, weil es mehr denn je von unschätzbarem Wert ist, wenn es Menschen gibt, die eine mediale Darstellung eines Sachverhalts noch einmal kritisch betrachten, dann präzise analysieren ... und idealerweise ohne Polemik auf ihren Fehlergehalt hinweisen. Aber die tiefgründige Auseinandersetzung mit dem Kasperl-Sender oe24-TV am Wahltag wurde am Ende zu einem der gelungensten Episoden des Aufklärungsjournalismus. Jetzt einmal abgesehen davon, dass #kobuk die Muße hatte, dem Chefreporter Wolfgang Fellner in seiner Funktion als Kurz-Fanboy stundenlang beim Heruminterpretieren und Superlativieren zuzusehn und zuzuhören, so ist auch das fein geschnittene Produkt ein wunderbarer Beweis dafür, wieviel Quatsch publiziert werden kann, um jene Aufmerksamkeit zu erregen, die notwendig wäre, als relevant betrachtet zu werden. Und zwar noch von anderen Menschen außer sich selbst. Kaum eine These oder Analyse hatte etwas mit der politischen Realität zu tun, der Zusammenschnitt der Fellner'schen Live-Weisheiten und seines Gefolges samt unmittelbarer Aufklärung und Korrektur ist ein Stück Fernsehunterhaltung vom Feinsten. CNN trifft Astro-TV - muss man gesehen haben.

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15.10.12:00
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Tag 288 - Wahlwochenende ...

... kein Kommentar mehr, erst am Montag.

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14.10.12:00
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Tag 287 - Wahlwochenende ...

... kein Kommentar mehr, erst am Montag.

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13.10.22:16
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Tag 286 - Beethovens Magie

Ich habe schon lange nicht mehr so intensiv gespürt, wie sehr mich die innenpolitischen Ereignisse der vergangenen Wochen in Beschlag genommen haben wie am heutigen Abend. Ich saß auf der Galerie des Wiener Musikvereins, unter mir nahmen die Wiener Philharmoniker Platz, und wir warteten gemeinsam auf den Dirigenten. Und in meinem Kopf? Da tobten die Kandidaten für die Nationalratswahl, da flogen die Sendungskonzepte für Sonntag und purzelten die Buchstaben für den Abschlusstext umher. Das Ambiente, ein Traum, Beethovens Achte Symphonie, ein Meisterwerk. Aber ich hatte riesige Probleme, mich fallen und treiben zu lassen, der Musik den Raum zu geben, die Gedanken auf Erholungsreise zu schicken. Erst nach der Pause und einem schnellen Glas Sekt wurde es von Minute zu Minute besser. Erst Beethovens Siebente fing mich ein, umarmte mich, entführte mich. Und es wurde ein fulminantes Klangerlebnis. Voller Zauber und Kraft. Mit jedem Satz mehr fühlte ich mich erlöst und gestärkt für alles, was in den kommenden Tag geschehen mag. Genau das habe ich gebraucht. Ein Konzert zum richtigen Zeitpunkt. Ein Freitag, der 13., der Mut macht für Sonntag, den 15. Wenn ich Beethoven höre, dann fühle ich immer nur eines: Alles wird gut.

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12.10.23:05
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Tag 285 - Elefantenrunde

Bei der Vorbereitung zur letzten aller TV-Debatten vor der Wahl hatten wir eine intensive Diskussion. Denn wir mussten uns auf zwei Szenarien vorbereiten. Was würde uns erwarten? Ein letzter ultimativer Schlagabtausch mit der Hoffnung auf einen Lucky Punch? Oder eine lammfromme Runde, in der niemand fahrlässig Sympathiepunkte verlieren wollte. Letzteres habe ich erwartet. Und es traf ein. Das sei am fehlenden Pilz gelegen, offenbarten die Experten via Twitter. Was für ein Unsinn! Sowohl ATV als auch Puls4 hatten ihre Elefantenrunden lange vor der Wahl. Und wer zwei oder drei Wochen vor dem Showdown in den Ring steigt, kann noch viel Risiko nehmen, den Infight suchen, Beleidigungen und Anschuldigungen raushauen. Denn danach ist ganz sicher genug Zeit für allfällige Reparaturen. Auch Pilz hätte drei Tage vor der Wahl nicht mehr den obligaten Miese-Peter gespielt. Im Gegenteil. Das wäre taktisch ein fataler Fehler. Die Menschen haben das Gekeppel satt, Ruhe, Gelassenheit und Sachlichkeit werden niemals so dominant wie bei einem Auftritt so unmittelbar vor der Wahlentscheidung. Umso erfreulicher war das Ergebnis. So wurde, da sich die Parteien ihr Hauptthema selbst wählen durften, vermutlich noch nie so viel über Bildung oder Klimapolitik geredet wie diesmal. Weshalb vor allem die üblichen verdächtigen Journalisten ihr „Faaaad“ in die Welt hinausschrieben. Ein Klassiker. Wochenlang wurden von den TV-Sendern Themen eingefordert, was vor allem der Selbstgefälligkeit geschuldet ist. In Wahrheit ist jedes Thema öd und jedes Gemetzel die bessere G'schicht. Und das haben sich vor allem die Boulevardisten von der letzten Runde erhofft. Statt dessen bezogen alle fünf Kandidaten noch einmal Position und zeigten sich um eine Streitkultur mit Anstand bemüht. Ob diese Elefantenrunde großen Einfluss auf die Wahlentscheidung hatte, darf bezweifelt werden. Wer aber denkt, dass die Summe der Fernsehkonfrontationen nichts mit dem Ergebnis am Sonntag zu tun haben, der muss ein abenteuerlicher Träumer sein.

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11.10.23:35
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Tag 284 - Kern vs. Kurz

Es war das große Finale. Und ich gestehe, ich habe – dank meiner Anwesenheit auf dem Küniglberg – in den Gesichtern noch nie zuvor so viel Druck gespürt und Anspannung gesehen. Christian Kern gegen Sebastian Kurz, das letzte von zehn Duellen, bedeutete nicht nur für die ORF-Redaktion, sondern auch für die Politiker und Parteistrategen exakt jenen Showdown, der Respekt einflößt. Da ich mich schon vor einiger Zeit in einem großen Text festgelegt habe, dass die beiden Großparteien diesmal nicht wählbar sind, bin ich über den Verdacht der Mobilisierung erhaben. Aber eines ist klar: Kern ist als Persönlichkeit und Fachmann eine andere Liga als Kurz. Es war im Zuge sämtlicher Konfrontationen beeindruckend zu sehen, wieviel Kompetenz der SPÖ-Chef in jedem Thema anbieten kann. Er hat Befunde, er hat Ideen, er hat Zahlen, er hat Fakten, er hat Antworten. Man muss in vielen seiner politischen Haltungen nicht mit ihm konform gehen. Aber das Gefühl, dass hier jemand sitzt, der sich intensiv mit einer Vision namens Österreich auseinandersetzt, kann man Kern nur in Folge besonders hoher persönlicher Antipathie absprechen. Während sein Gegenüber die Ich-Attitüde kaum jemals loswerden konnte. Kurz wirkte in seinen Top-Botschaften glaubwürdig, eloquent und fachlich sattelfest. Aber das waren nun einmal nicht sehr viele. Asyl, Migration und Integration ist ein Komplex, der auch für die Zukunft dieses Landes von enormer Bedeutung ist. In diesem Bereich konnte sich der ÖVP-Chef nicht wegen, sondern trotz seiner jahrelangen Tätigkeit als Verantwortlicher für Integration wirklich behaupten. Als Wirtschaftsvisionär scheitert er hingegen. Es hat Gründe, warum sein Team wieder und wieder darauf beharrte, dem neuen Heilsbringer Debatten über konkrete Einsparungen und Spendengelder, über Klimaziele und Bildungspolitik zu ersparen. Er weiß zu wenig, hat zu wenig anzubieten, fürchtet den Diskurs. Das ist belegbar. Ich war bei den Interventionen dabei. Kurz hat auf das Strache-Thema gesetzt und auf seine Marke, die er mit kantigen Sprüchen Marke „Mich pfeift niemand zurück“ untermauert hat. Dabei würde das genaue Gegenteil der Fall sein. Wer allen Ernstes glaubt, die Kammern und die Bünde, die Industriellen und die Landeshauptleute würden nach der Wahl weiter still halten und nicht den Lohn für Schweigen einfordern, der glaubt vermutlich auch daran, dass die so genannten Kandidaten-Promis wie Kira Grünberg, Maria Großbauer oder Rudolf Taschner nur rein zufällig keine Interviews gaben und geben. Kurz ist erst 31 Jahre alt, und das hat man in den Duellen gesehen. So frisch er bei seine Inthronisierung gewirkt hatte, so entzaubert erscheint er nun. Als jeamand, dem die Erfahrung und der Blick für das große Ganze fehlt. Die seriösen Meinungsinstitute konstatieren daher: Kern konnte mit den TV-Auftritten nicht viel gewinnen. Aber Kurz konnte viel verlieren. So geschah es auch heute. Die Maske ist ab. Es könnte noch einmal eng werden.

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10.10.23:44
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Tag 283 - Kurz vs. Strache

Es war kein Kuscheln, definitiv nicht. H. C. Strache und Sebastian Kurz wiederholten diesmal nicht ihr Schauspiel des konzilianten Umgangs miteinander, sondern zeigten sich sehr wohl angriffig. Eine Strategie, die ich von Anfang an erwartet hätte, vor allem vom FPÖ-Chef. Denn ihm wurde in den vergangenen Wochen vom türkisen Kontrahenten scheinbar alles genommen: Das Programm, die Kernkompetenz in der Frage der Ausländerfeindlichkeit und die Poleposition in den Meinungsumfragen. Daher hätte ich den zornigen und höhnischen Strache schon viel früher erwartet, denn hier geht es – wer hätte das vor ein paar Jahren noch gedacht? – tatsächlich um direkten Wähleraustausch. Daher musste Strache reagieren, musste alles versuchen, um die Vorherrschaft in der Thematik des Nationalismus zurückzuerobern. Zumal ein Wunderwuzzi, der seit sieben Jahren Teil der Regierung ist, eine ideale Projektionsfläche sein sollte. Außerdem hat der blaue Führer, der vor wenigen Wochen noch als fixer Dritter gehandelt worden war, Morgenluft gewittert. Der Skandal um das Dirty Campaigning hat ohne jeden Zweifel auch die ÖVP beschädigt. Das beweisen auch die zunehmende Interventionsversuche aus der Kommandozentrale von Kurz. Es ist der Eindruck entstanden, dass sich nach den Wochen der sicheren Führung nun Nervosität breit macht. Wir kennen diese Symptome: wenn die internen Umfragen, die niemals veröffentlicht werden und im Unterschied zu den extrem volatilen veröffentlichten Forschungsergebnissen in Wahrheit die einzige echte Währung sind, schlechter werden, bleibt das nicht ohne Wirkung. Kurz wusste genau, warum er einen knappen Wahlkampf wollte. Sein TV-Präsenz offenbart zu viele Schwächen, der Zenit seines Popularitätshochs scheint längst überschritten. Strache weiß das, spürt, dass seinem Kontrahenten der eine oder andere Fehler noch passieren könnte. Dass er am Tag zuvor unter Druck der Moderatorin gestehen musste, sein Wirtschaftsprogramm nicht im Kopf zu haben, ziemlich patzte, blieb einigermaßen folgenlos. Was daran liegt, dass er für ganz andere Themen gewählt werden will. Und so lieferten sich die beiden heute einen fast schon bizarren Wortwechsel darüber, wer das bessere Verhältnis zum bekannten Menschenverachter Viktor Orban hat. Wo sind wir gelandet, wenn es oberste Prämisse zu sein scheint, den ungarischen Zaunbauer und Flüchtlingshasser als best friend zu präsentieren? Ob Sebastian Kurz am Ende die Nummer 1 sein wird, wird sich zeigen. Mit welcher radikalen Ausrichtung er den Kampf um die Kanzlerschaft geführt hat, bleibt bis zum letzten Augenblick bedrückend. Denn es hätte auch ganz anders funktionieren können. Oder müssen.

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09.10.22:34
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Tag 282 - Kern vs. Strache

Es ist so weit. Wir haben die letzte Woche vor dem großen Urnengang eröffnet. Am Sonntag ist der längste Wahlkampf in der Geschichte der Nationalratswahlen. Und im ORF beginnen jetzt die drei großen Live-Duelle der drei Kanzler-Kandidaten. So lautet zumindest die offizielle Diktion. Denn wir dürfen als gesichert annehmen, dass H. C. Strache sogar im höchst unwahrscheinlichen Fall eines Wahlsieges eher keine Gedanken über eine Regierungsbildung wird machen müssen. Dementsprechend handzahm präsentiert sich der FPÖ-Chef in den Konfrontationen. Das hat nichts mit der neu entdeckten staatsmännischen Verantwortung zu tun, sondern in erster Linie mit dem Umstand, sich als potenzieller Juniorpartner so seriös wie möglich anzudienen. Die Gefechte mit den Kontrahenten Kurz und Kern verdienen sich daher den Begriff Schein wie kaum ein anderes Match. Auch heute wieder. Natürlich haben wir Differenzen vernommen, und klarerweise hat der Kanzler am Ende noch einmal dezidiert darauf hingewiesen, wie weit die beiden Parteien in ihren Kampf um die Arbeiterschaft auseinanderliegen. Aber sehr glaubwürdig war das nicht. Verhindern könnte ein blaurotes Duett nur jemand, der gar nicht anwesend war: Das Statut nämlich. Vor Monaten bereits, im Zuge der Präsentation des so genannten Wertkompasses, der die Ausgrenzung der FPÖ ad acta legen sollte, musste Kern darauf verweisen, dass es für eine solche Koalition auf jeden Fall einen gültigen Parteitagsbeschluss bräuchte. Dieser müsste klarerweise vor der Wahl erfolgen. Es ist nur so: Genau das geschah nicht. Und ihn zu umgehen, würde nicht einmal eine Urabstimmung erlauben. Was bedeutet: Ohne Trickserei, wie sie schon im Burgenland zur Schau gestellt wurde, wird da nix gehen. Eine interessante Beobachtung kann ich jedenfalls vermelden. Unmittelbar nach dem Live-Duell und dem gemeinsamen Bier für die Kamera verschwanden Strache und Kern auf der Terrasse. Mit zwei Zigaretten. Und dort blieben sie für rund zwanzig Minuten. Zu zweit. Ich gestehe, dass ich selten zuvor so gerne Mäuschen gewesen wäre. Was haben zwei Parteichefs, die öffentlich stets behaupten, der jeweils andere würde sie garantiert ausbremsen, wenige Tage vor der Wahl so intensiv zu diskutieren? Eine Phantasie taucht vor meinem geistigen Auge freilich auf: Aber die habe ich schon im Mai ausführlich auf dieser Website formuliert. Und daran halte ich fest. Meine persönliche Vision lautet: SPÖ und FPÖ planen für den Fall der Fälle den Pakt gegen Kurz.

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08.10.17:01
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Tag 281 - In der Zeitungsgosse

Wenn es noch eines Beweises bedurft hätte (was freilich nicht zutrifft), wie abgrundtief widerlich das journalistische Verständnis des Wolfgang Fellner ist, dann war es dieser Wahlkampf. Besser gesagt die Eskalation zwischen dem Herausgeber der Dodel-Postille Österreich und dem Bundeskanzler. Fellner hat sich als Speerspitze des Boulevards im Verbund mit der Kronen Zeitung von Anfang an mit aller Vehemenz für Neuwahlen stark gemacht. Nicht wegen der politischen Notwendigkeit, die spielt niemals eine Rolle. Sondern wegen des Geschäfts. Jeder Urnengang spült viele Anzeigen-Millionen in die Kassen der Zeitungen. Das reicht als Motiv für Leitartikel mit geballter Faust. Im Namen der Republik heißt nichts anderes als: Im Namen der Inserate. Christian Kern hat ihn nicht erhört. Er hat trotz zahlreicher Überlegungen im Jänner darauf verzichtet, die Koalition für beendet zu erklären. Ein Frevel in den Augen Fellners. Weshalb der fortan Sebastian Kurz zu seinem Liebling erklärte, was besonders absurd erscheint, wenn man bedenkt, wieviel Geld die SPÖ (und zwar dank neuer Presseförderung mehr denn je) in das Verblödungsorgan pumpte. Egal, kein Mitleid in Anbetracht des Selbstfallers der roten Subventionsclowns. Super-Sebi sprengte die Regierung und ließ den Zeitungsmanager frohlocken. Und der verpasste wochenlang keine Gelegenheit, um Christian Kern fern aller medialer Notwendigkeiten in der Causa Silberstein öffentlich zu demütigen. Wenn der Begriff „Hetzkampagne“ jemals eine wahre Berechtigung haben sollte, dann in diesem Fall. Es verging kein Tag, an dem der Kanzler nicht in Wort und Bild(-montage) angeschüttet und lächerlich gemacht wurde. Es war ein abscheuliches Schauspiel, auch wegen seiner gnadenlosen Durschaubarkeit. Bis zu dem Punkt, an dem Kern in die Gegenoffensive ging und Fellner den Inseratenhahn zudrehte. Das war nicht ganz sauber, aber dennoch bemerkenswert. Denn erstmals wurde Widerstand gegen die üblen Machenschaften eines selbst ernannten Blattmachers sichtbar. Und der rächte sich. Eh klar, Mit noch mehr Hohn und noch mehr Huldigung für den Konkurrenten. Inklusive des heutigen Tiefpunkts. Der ÖVP-Chef auf dem Österreich-Cover, mit einer Krone auf dem Kopf und dem riesigen Titel: “Kurz vor der Kanzler-Krönung!“ Darunter befindet sich die Umfrage, die Kurz bei 34 Prozent und Kern bei 22 Prozent sieht. Es ist ja nicht so, dass Fellner häufig auf dem Pfad der Seriosität anzutreffen ist. Aber so weit vom Weg abgekommen und in der Qualitätsgosse liegend haben wir seit Täglich alles kein Kaspapier mehr erlebt.

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07.10.23:17
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Tag 280 - Kollers Abschied

Ein wirklich sehenswertes Spiel war das. 3:2 schlägt Österreich den Tabellenführenden Serbien. Und das, obwohl sich so viele Stammspieler abgemeldet haben. Auffallend viele, in Anbetracht der Tatsache, dass die Qualifikation für die WM 2018 nicht mehr möglich ist. Aber darüber sei an dieser Stelle der Mantel des Schweigens ausgebreitet. Entscheidend ist, dass Teamchef Marcel Koller im vorletzten Match zu jenen Varianten gezwungen wurde, die er das eine oder andere Mal schon ohne Not hätte ausprobieren können. Denn diese fehlende Entschlossenheit für Experimente, das sture Festhalten an Alaba in der zentralen Position (wo der meistens überfordert war) und die eine oder andere schwer nachvollziehbare taktische Idee waren letztendlich dafür verantwortlich, dass der Verband seinen Vertrag nicht mehr verlängerte. Eine Entscheidung, die ich persönlich nicht nur sehr schade finde, sondern definitiv auch für falsch halte. Denn es ist, was es ist: Koller hatte bis zum Schluss eine enorme Leidenschaft für dieses Team, das er in den vergangenen Jahren professionalisiert und an die Spitze geführt hat. Und die Spieler (allen voran Leader Arnautovic) erklärten sich nicht nur solidarisch, sondern waren auch geschlossen der Ansicht: Der Schweizer war der richtige Mann zur richtigen Zeit, um Österreich bis auf Platz 10 der Weltrangliste zu bringen. Und er wäre auch in Zukunft der richtige gewesen, mit der einen oder anderen Adaption. Aber die verpatzte EURO und die verpasste WM haben die Regionalkaiser, die das Engagement eines Ausländers stets mit Argwohn betrachtet hatten, wegen der Erfolge aber zum Schweigen verdammt worden waren, erwachen lassen. Und prompt ließen sie den Präsidenten ihre verloren geglaubte Macht spüren und zwangen ihn geradezu zum Rücktritt des Sportdirektors und des Trainers. Völlg ignorierend, dass diese Mannschaft zwar tatsächlich nicht die nötigen Punkte gemacht hat, aber in ihrer Spielweise noch immer dominant, offensiv und ansehnlich war … einzig das Glück fehlte diesmal. Denn es war oft nur ein einziges Tor, das – trotz vieler herausgespielter Chancen – fehlte. Am Ende wird es so sein, dass Österreich nur daran scheitert, dass in Irland in der Nachspielzeit das Tor zum 1:1 kassiert wurde und das Heimspiel gegen Georgien ebenso nicht gewonnen wurde. So einfach ist das? Ja, ist es. Es geht nun einmal verdammt knapp zu, mehr denn je. Daraus den Schluss zu ziehen, der Trainer müsste zwingend gewechselt werden, ist so kurzsichtig wie fatal. Denn nun ist zu befürchten, dass sich wieder die rotweißrote Habererpartie durchsetzt und mit einer krampfhaft patriotischen Lösung den ersten großen Rückschritt in Richtung Provinzialität setzt. Warten wir es ab, aber ich bin sicher: Wir werden Koller schon sehr bald sehr heftig vermissen.

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06.10.23:41
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Tag 279 - SPÖ, ÖVP, Dreckwäsche

Und am Ende saßen tatsächlich Elisabeth Köstinger und Christoph Matznetter im ZiB2-Studio. Und zwar gemeinsam. Diese Live-Konfrontation war wohl der Höhepunkt einer beispiellosen Wahlkampf-Schmuddelära. Beziehungsweise: der Tiefpunkt. Warum sich die beiden dorthin setzten, um einander noch einmal zusammenfassend alles um die Ohren zu knallen, was die vergangenen Tage an Grauslichkeit geboten haben, bleibt ein Rätsel. So wie der Umstand, warum die ÖVP diese ganze Affäre überhaupt ins Rollen gebracht hat. Ohne jede Not. Ihr Kandidat Kurz lag in allen Umfragen souverän in Front, es hätte keines weiteren Angriffs auf eine längst zerrüttete SPÖ, die sich zu keiner Zeit geschlossen hinter ihren Kanzler gestellt hatte und von einer Peinlichkeit in die nächste getaumelt war, gebraucht. Aber der Hass sitzt tief, und die Verlockung, die Causa Silberstein, die so wunderbar dokumentiert auf dem Tisch vor den Strategen lag, wurde offensichtlich doch noch zu groß. Die Vernichtung der SPÖ lautete das Motiv, nie schien die Chance größer. Aber dafür war der Zeitpunkt des gezielten Rausspielens belastenden Materials schlecht gewählt. Mindestens eine Woche zu früh ging die aggressive ÖVP-Führung in die Offensive und schenkte damit ihrem Rivalen noch die Zeit, sich eine letzte Gegenstrategie zu erschaffen. Und das gelang prompt. Ohne die verwirrenden Einzelheiten um den V-Mann Puller jetzt näher zu erläutern. Aber dass die ÖVP als Proponent des organisierten Dirty Campaignings selbst massiv Dreck am Stecken hat, wird mit jedem Tag, mit jeder Falschaussage (wie der Behauptung, es gäbe keine SMS), mit jedem Dementi deutlicher. Für die SPÖ war klar: Die Wahl ist verloren, jetzt gilt, es die ÖVP mit in den Dreck zu ziehen. Um das Leid zu einem geteilten Leid werden und den Eindruck entstehen zu lassen: Man kennt sich eh nimmer aus, aber eines ist gesichert, dass nämlich beide Großparteien einander nichts vorzuwerfen hätten. Die Optik ist an Widerlichkeit kaum noch zu übertreffen. Aber diese Übung ist gelungen. Die ÖVP hat die Lächerlichkeit zweier bösartiger Facebook-Seiten, die kaum jemand wahrgenommen hat, zum Skandal um einen verhafteten Berater hochgezogen und steht am Ende selbst im Ring und verwickelt sich in sonderbare Widersprüche. Heißt: Wer den Eindruck hat, hier haben einander einmal mehr Not und Elend unter sabbernder Begleitung und Komplizenschaft der Medien zum Wettrennen getroffen, liegt völlig richtig. Ich habe die Unwählbarkeit der beiden Parteien in meinem jüngsten Text thematisiert. Ich hatte allerdings keine Ahnung, wie richtig ich damit liege. Es handelt sich längst um eine Wahlschlacht auf einem Niveau, wie es für ein Land wie Österreich unwürdiger nicht sein könnte. Und dass die FPÖ als lachender Dritter jetzt wieder im Kampf um Platz eins mitmischen könnte, ist ein Befund, den wir zwei Parteien zu verdanken haben, die in den vergangenen Wochen geradezu fahrlässig den Weg von Vernunft und Verantwortung verlassen haben.

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Jetzt ist es siweir

Ich hab endlich mit Facebook fasten begonnen. Diese Hysterie ist diesmal für mich nicht zu ertragen. Von beiden Seiten...


Er hat silbersteins gesagt....schnappatmung.... Antisemit.

Silberstein. Dirty campaigning
Schnappatmung

Du scheinst als kurz liker auf, tu was dagegen. Was? Absichtlich??? Waaaaaas?

Zuwanderer, silberstein, anpatzen ..

Blauäugig dachte ich, mit vdb hofer hätten wir alles erlebt. Wie dumm von mir. Da gab es nur zwei. Jeder wusste, Wer zu welchem Lager gehörte. Aber jetzt. Differenzieren? Pf volle Pulle auf jeden, der nicht 100 pro meiner Meinung ist. Also alle gegen alle. Und die alten Römer haben gewonnen. Teile und herrsche. Kein Volk ist so leicht zu gàngeln wie ein komplet zerstrittenes.

Im letzten Wahlkampf war ich zuversichtlich bis zuletzt.

Sorry, diesmal bin ich raus. Dünnhäutig und Glaskinn....
Daniela 10.10.2017, 09:43

Danke - jetzt is ma kloa .....

Unfassbar, was da in den vergangenen (und nächsten) Tagen an's Licht kommt (habe gerade den heutigen Kurier-Artikel von Daniela Kittner gelesen - ein Schulbeispiel, warum bald keiner mehr in die Politik gehen will). Oder gestern das Facebook-Video gesehen, in dem Frau Kern eine empathische, persönliche Botschaft mitteilt - abgelesen mit der Ausstrahlung eines Roboters. Soviel schlechtproduzierte Sachen wie in diesem Wahlkampf gab es wohl noch nie. Und die tollen Politik-Background-Berater stehen nun selbst auf offener Bühne und erhalten mehr Aufmerksamkeit als die Spitzenkandidaten (und die "Inhalte" - Entschuldigung, der Scherz musste sein). Der derzeitige Riesenärger geht aber leider in Resignation über, dass es um Zukunftsthemen überhaupt nicht mehr geht. Unser mit vielem gesegnetes Land wird bald einmal wirkliche, spürbare Probleme bekommen.
Alex 08.10.2017, 10:31
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05.10.23:03
TAGEBUCH

Tag 278 - Strolz vs. Lunacek

Sagen wir es einmal so: Dass dieses Duell das quotenschwächste werden wird, ist absehbar. Das hängt freilich gar nicht so sehr an den Sptzenkandidaten, denn Ulrike Lunacek und Matthias Strolz sind als Persönlichkeiten durchaus in der Lage, ein seriöses, inhaltsreiches Gespräch zu frühren. Aber die gegensätzlichen Positionen sind einfach schon zu deutlich und zu oft herausgearbeitet worden. Und am Ende geht es eben doch nur um das Duell zweier Kleinparteien, die um ihr Überleben kämpfen. Das war ihnen auch sichtbar bewusst. Denn Grüne und Neos nützen nun richtigerweise jede Gelegenheit, um die desaströse Performance von SPÖ und ÖVP zu thematisieren und vielleicht doch noch mehr Proteststimmen abzuholen als es lange Zeit den Eindruck machen konnte. Daher forderten sie auch in Abwesenheit der Schmuddelkinder im Paarlauf einen U-Ausschuss, um die abenteuerlichen Machenschaften der Großkoalitionäre auch parlamentarisch publikumswirksam zu klären. Wissend, es kann nur Schlamm zu Tage gefördert werden. Ich bin ja von der Sinnhaftigkeit eines solchen Schauspiels wenig überzeugt. Denn mit einem Hochamt der Entschlagungen ist niemandem gedient, schon gar nicht der Republik, in der nach sehr langer Pause wieder unbehelligt gearbeitet und regiert werden sollte. Ich will keine Polit-Show mehr, wir hatten zuletzt wahrlich genug davon. In der übrigen Zeit steckten Lunacek und Strolz ihre Positionen zum x-ten Mal klar ab - wie das in einer Koalition funktionieren würde, wäre echt spannend zu beobachten. Und am Ende gab es sogar noch eine bemerkenswerte Erkenntnis. Wir erfuhren nämlich, dass der Neos-Chef die Dreierkombination als Schwarz, Pink und Grüne für ein "gutes und wichtiges Gegenmodell zu Schwarz-Blau" hielte, und dass er diese Idee als "Dirndl-Koalition" bezeichnet. Dieser Begriff ist mir neu. Hoffentlich werden jetzt nicht in alle Regionen die Nasen gerümpft, wo eher blau oder rot ein farblicher Teil der Tracht sind.

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04.10.16:53
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Tag 277 - Mannsbilder-Buch

Mein morgiger Eintrag auf Facebook wird mir so viele Freude wie schon lange nicht bereiten. denn nach sehr viel Arbeit (im Urlaub) ist es nun vollbracht:
"Das Buch ist fertig. Und ja, es ist ein gutes Gefühl. Nicht nur deshalb, weil ich nun alle 99 Mannsbilder-Kolumnen, die ich in vier Jahren für Woman geschrieben habe (danke Euke Frank, für Idee und Vertrauen), auf 208 Seiten gebündelt habe. Sondern vor allem deshalb, weil ich damit endlich eine besondere Vision umsetzen kann. Es ist nämlich so, dass ich mir immer wieder überlege, wie ich – auch auf kreativen Wegen – ein wenig von dem Glück, das mir das Schicksal in diesem Leben geschenkt hat, zurückgeben kann. Daher habe ich dieses Buch im Eigenverlag produziert (danke Manfred Greisinger für Know-How und Engagement). Und ich werde es bei allen meinen Auftritten (und tatsächlich nur dort) in der Pause auflegen, wo es die Zuschauerinnen und Zuschauer für eine kleine Spende mitnehmen können. Ich will mit diesem Buch nichts verdienen, sondern mit dem gesammelten Geld am Ende Menschen unterstützen, die viel zu oft viel zu wenig lachen dürfen. Morgen Abend starte ich in Großrußbach mit meinem Programm „Abend mit einem Mannsbild“ in den Herbst. Die weiteren Termine sind:
10. 10. und 11. 10. Schwechat
23. 10. Rothneusiedl
4. 11. Kottingbrunn
8. 11. Mödling
17. 11. Sankt Pölten
21. 11. und 12. 12. Wien (Studio Akzent).
Alle Links sind auf paaradox.at unter Hufnagl-Solo zu finden.
Ich freue mich, von ganzem Herzen.

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da ich all diese Termine nicht wahrnehmen kann aber trotzdem an diesem Buch sehr interessiert wäre
gibt es für Ihre Abo Kunden vielleicht doch einen Weg ?

Liebe Grüße
Walter Klausser
wkl 11.10.2017, 12:40
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